Ein Segen sein
- 14. Aug.
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Wir befinden uns auf einem kleinen Dorfplatz irgendwo mitten in Bulgarien. Aus einem Lautsprecher ertönt laute, fröhliche Musik, und einige Erwachsene sitzen auf Stühlen, die jemand mitgebracht hat. Die Kinder hüpfen und tanzen zur Musik. Das Leben kann so einfach und schön sein.

Wir wissen, dass wir ein Kinderprogramm veranstalten wollen, um den Kindern und ihren Eltern von der Liebe Gottes zu erzählen. Alles andere war im Vorfeld noch unklar. Wie viele Kinder werden kommen? Wir werden sehen. Wie lange soll das Programm dauern? Wir werden sehen. Ich liebe solche Einsätze! Denn gerade dort, wo wir nicht alles organisiert und geplant haben, entstehen oft spontane Momente, in denen Gottes Gegenwart spürbar wird.
Und plötzlich sind weit über 70 Kinder da, und wir beginnen mit unserem Programm, das wir in aller Eile und unter Zeitdruck auf die Beine gestellt haben... Nach einigen Tänzen und Spielen erzählten wir, dass wir gekommen sind, weil der himmlische Vater sie liebt. Wir beten dafür, dass sie Gottes Worte und seine Liebe nicht vergessen.
Wir sind gekommen, um ein Segen zu sein – und dabei wurden wir selbst gesegnet. Die zwei Wochen Einsatz sind viel zu schnell vergangen, und wir nehmen einen bunten Schatz an Erinnerungen und Begegnungen mit nach Hause!
(Joachim Junginger)



