Nachhaltige Ehearbeit
- 23. Apr.
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Aktualisiert: 4. Mai
Als wir 2018 den ersten PePP-Ehe-Workshop in Kenia durchführten, konnten wir nicht ahnen, was daraus entstehen würde. Einer der Teilnehmer, Pastor David Mutunga, war so bewegt, dass er uns bat zurückzukehren – mit dem Wunsch, Ehepaare auszubilden, die die Arbeit selbstständig weitertragen. Ehen stehen überall vor Herausforderungen. Doch wo Paare lernen, wertschätzend zu kommunizieren und gut mit Konflikten umzugehen, verändert sich mehr als nur ihre Beziehung – Familien und ganze Gemeinden werden geprägt.
In den folgenden Jahren durften wir erleben, wie sich diese Vision ausbreitete. Wir haben jedes Jahr weitere Anleiter geschult – Ehepaare, die PePP-Workshops eigenständig durchführen können. Unser Ziel dabei war immer, dass die Arbeit eines Tages ganz in lokale Hände übergeht – und dass es irgendwann Menschen vor Ort gibt, die neue Anleiter ausbilden können. In diesem Jahr ist genau das geschehen: Vier Ehepaare wurden als Ausbilder zertifiziert.

Als wir im Februar in Tansania ankamen, hatte das lokale Team bereits eigenständig einen Workshop durchgeführt. Bischof David Mollen von den Assemblies of God hatte die Pastoren und ihre Ehefrauen seiner Gemeinden dazu eingeladen. 56 Teilnehmende waren gekommen, 34 blieben für das anschließende Anleitertraining. Besonders berührend war, dass der amtierende und der frühere Bischof jeweils gemeinsam mit ihrer Frau die ganze Zeit teilnahmen. Am Ende entstanden regionale Teams, und die ersten Workshops wurden bereits für Ostern geplant. Dieses Training wurde von drei Ehepaaren aus Tansania und einem aus Kenia erfolgreich und eigenständig durchgeführt, und wir durften sie als PePP-Ausbilder zertifizieren.
Mit tiefer Dankbarkeit staunen wir darüber, wie Gott aus einer kleinen Saat eine Bewegung wachsen lässt, die Ehen stärkt, Familien verändert und der Nation Hoffnung schenkt.
(Angela & Andreas Frész)



