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Über 20.000 Besucher bei der MarriageWeek

21.Februar 2019

MarriageWeek in Deutschland und wie es dazu kam

 „Gutes für Ehepaare” ist das Motto dieser Woche, und seit 2009 engagieren sich rund 250 MarriageWeek Partner in dieser deutschlandweiten Kampagne. Die Angebotspalette reicht von Candle-Light-Dinners über Empfänge im Rathaus bis zu Angeboten in der Kletterhalle. Ausserdem finden Vorträge, Gottesdienste und Seminare zum Thema Ehe statt.

Wir trafen Richard Kane 2005 bei einem Europäischen Familiendienst-Forum in Irland. Er hatte 1996 die erste MarriageWeek in England initiiert und erklärte: „Eine glückliche Ehe ist nicht wie das Wetter, an dem wir nichts ändern können, sie ist keine schicksalshafte Sache, die uns einfach so passiert. Die Impulse der MarriageWeek erinnern uns daran, dass wir die Qualität unserer Ehe nicht dem Zufall zu überlassen brauchen. Die Angebote während der MarriageWeek erleichtern uns das Engagement für die Ehe.“ Diese Überzeugung teilten wir sofort und waren uns einig: Diese jährliche Kampagne brauchen wir auch in Deutschland.

Inzwischen wurde die MarriageWeek zu einer internationalen Bewegung, an der sich bereits 26 Nationen beteiligen. In Deutschland fand die MarriageWeek 2009 zum ersten mal statt. An der bundesweiten Themenwoche beteiligen sich nicht nur Bildungseinrichtungen und Pfarrgemeinden, kulturelle Institutionen und Familienverbände, auch Unternehmen aus dem Handel und den Medien, aus der Gastronomie und anderen Bereichen der Wirtschaft nutzen die Woche der Ehepaare als Plattform für unterschiedlichste Angebote rund um das Thema Ehe. Zu unseren Schirmherren gehörten in den vergangenen Jahren u.a. der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann, Philip Kiril Prinz von Preußen, und seit 2018 das Schauspieler-Ehepaar Samuel Koch und Sarah Elena Timpe.

Ein erfreuliches Ergebnis der MarriageWeek 2019

Erfreulich ist, dass auch in diesem Jahr wieder rund 20.000 Personen an MarriageWeek-Veranstaltungen teilgenommen haben. Das zeigt uns, dass das Interesse an der MarriageWeek ungebrochen ist. Beliebtestes Format ist nach wie vor das Candle-Light-Dinner. Jede fünfte MarriageWeek-Veranstaltung wurde als romantisches Abendessen organisiert. Ähnlich stark im Angebot waren Segnungsgottesdienste für Paare. Im Programm standen zudem Konzerte, Theaterabende, Empfänge, Seminare, Tanzveranstaltungen, Filmvorführungen und Buchvorstellungen. Mit der Taschenverteilaktion „ MarriageWeek@home“, bei der Paaren eine Tüte mit Zutaten für einen gemütlichen Abend zuhause geschenkt wurde, erreichten die Organisatoren rund 600 Paare. 

Zu den Besonderheiten der diesjährigen Kampagne gehörte eine Deutschlandtour der Ehebuch-Autoren Marcus & Susanne Mockler, die an sieben Abenden in sieben Städten von Berlin bis Augsburg über das von ihnen entwickelte „Emma-Prinzip“ referierten. Emma steht für „Einer muss mal anfangen.“ Während der letzten 10 Jahre hat sich die MarriageWeek in Deutschland einen festen Platz im Veranstaltungskalender erobert. Dazu kommt, dass viele Kirchengemeinden, Vereine und Restaurants die Bekanntheit der Kampagne für eigene Veranstaltungen nutzen, ohne organisatorisch mit der MarriageWeek verbunden zu sein. Auch das ist ein Indikator dafür, dass die MarriageWeek in der Gesellschaft angekommen ist. Das Ziel der MarriageWeek ist ja, Ehepaare zu ermutigen, in die eigene Beziehung zu investieren, sich gegenseitig anzunehmen und die Liebe lebendig zu halten.

MarriageWeek in Hainichen

Da gibt es zwei Ebenen. Als MarriageWeek Deutschland betreuen wir von hier aus die MarriageWeek Partner (Telefonate, Newsletter, Webseite www.marriage-week.de, Versand von MarriageWeek-Broschüre und MarriageWeek-Werbeprodukten). Von Ende Oktober bis Anfang März sind wir vorwiegend damit beschäftigt. Die zweite Ebene ist die MarriageWeek vor Ort. Die Stadt Hainichen lädt seit 2009 jedes Jahr Ehejubilare ins Rathaus ein. Zu den Veranstaltungs-Angeboten in Hainichen und der weiteren Umgebung gehörten in diesem Jahr mehrere Candlelight-Dinner, Vorträge, Seminare und Segnungs-Gottesdienste in Kirchengemeinden, vergünstigte Angebote für Ehepaare in der Schwimmhalle, im Museum und der Kletterhalle. Unsere südamerikanischen JMEM Hainichen Mitarbeiter organisierten eine „Latin-Night“ für Ehepaare mit kulturellen Beiträgen, Essen, Musik und Tanz. Wir freuen uns über die positive Resonanz der Veranstalter. Insgesamt haben 270 Paare an diesen Veranstaltungen teilgenommen.

Unsere Perspektive für die MarriageWeek

Der Einsatz für Ehe ist wichtiger als jemals zuvor, denn scheiternde Beziehungen richten viel Unheil an. Gelingende Ehen sind ein elementarer Baustein, damit Menschen mehr Glück erfahren, Kinder in einem sicheren Umfeld aufwachsen können und mit den Widrigkeiten des Lebens besser zurecht kommen. Der Einsatz für Ehe ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. 

Wir träumen davon, dass in ein paar Jahren die MarriageWeek in Deutschland so selbstverständlich ist wie der Valentinstag. Dass jede Kirchengemeinde den Sonntag in der MarriageWeek nutzt um Ehepaare zu einem Segnung-Gottesdienst einzuladen. Dass Bürgermeister und Standesbeamte Ehejubilare ins Rathaus einladen um sie für ihre Treue zueinander zu ehren. Dass in jeder Stadt in Deutschland Veranstaltungen stattfinden, bei denen Ehepaare ermutigende Impulse für ihre wichtigste Beziehung bekommen. Dass Medien landauf und landab über die MarriageWeek berichten.

Damit MarriageWeek in Deutschland weiter wächst, braucht es engagierte Mitarbeiter, die sich dafür einsetzen, dass Ehen besser werden. Wer sich davon angesprochen fühlt, darf sich gern bei uns melden.

Angela & Andreas Frész

Angela und Andreas bei ideaHeute

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