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45 Teilnehmer beim Forum Ehe & Familie

04.April 2017

Etwa 45 Teilnehmer waren am 4. März 2017 nach Hainichen gekommen um am Forum Ehe & Familie teilzunehmen, das in diesem Jahr im "Haus Neuland" stattfand. Das Forum wird alljährlich vom JMEM Familiendienst Deutschland ausgerichtet und soll Menschen, die etwas für Familien tun möchten, die Gelegenheit geben, sich auszutauschen und sich zu vernetzen, um gute Werte ins Land zu bringen.

 Bei der Vorstellungsrunde wurde deutlich, dass die Teilnehmer aus Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen kamen und mit welch unterschiedlichen Angeboten sie in Familien investieren.

 Andreas Frész umriss das diesjährige Thema: „Wie wir Familien fördern und damit einen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft leisten können“ mit einer Analyse der Situation und schloss mit der motivierenden Aussage, dass wir immer einen Einfluss auf unsere Umgebung haben, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Wir können die zahlreichen Gelegenheiten bewusst nutzen und unser Umfeld mit den Werten prägen, die uns wichtig sind.

 Unter dem Motto: „Damit es konkret wird: Drei Schritte zur Stärkung von Familien in meiner Stadt / Gemeinde / Einrichtung“ hielt Klaus Schnake ein eindrucksvolles Referat. Er stellte Nehemia als einen „Apostel für Familien“ vor. Nehemia ging es darum, die Würde der Familien wieder herzustellen, was mit einem Gütesiegel symbolisiert wurde. Daraus erwuchs die Motivation, dass sie selbst aktiv wurden und die Situation veränderten – symbolisch setzte sich der Referent einen Bau-Helm auf. Schließlich schlang er sich einen Fan-Schal um den Hals um zu demonstrieren, dass es einen Fanclub für Familien braucht, der bei Herausforderungen anfeuert, jeden kleinen Fortschritt bejubelt und Siege feiert.

 Das Interview mit sieben Praktikern zeigte anschaulich, wie der Dienst an Familien in ganz verschiedenen Formen geschehen kann. Im Generationen-Zentrum in München z.B. helfen Senioren Kindern bei den Hausaufgaben und Ehrenamtliche gestalten Straßenfeste für das Wohnviertel. Mit Elternkaffee und Musikgarten setzen die Werkstatt Familie und der Kindergarten in Hainichen den Grundsatz um, neben der Betreuung der Kinder, auch die Eltern und die ganze Familie im Blick zu haben und diese zu fördern.

Esther Nelson erzählte, wie der ganz normale Familienalltag Einfluss in der Nachbarschaft haben kann, wenn man den Leuten Interesse und Freundlichkeit entgegen bringt und Zeit für Begegnung einräumt. Anja Schnake gab einen Einblick, wie kompetente und engagierte Mitarbeiter in der kommunalen Familienarbeit gebraucht werden, die für einzelne Kinder und Familien in die Bresche springen und in einer Notsituation mit ihnen einen zukunftsfähigen Weg finden.

 In den anschließenden Interessengruppen kamen noch weitere Ideen und praxis-erprobte Konzepte zur Sprache, z.B. Von Anfang an – für die ganz Kleinen und deren Eltern, der Familien-Mutmachtag für die ganze Familie, eine Eltern-Initiative, die Kindern und deren kleinen Gästen einen unvergesslichen Geburtstag gestaltet,  der PePP – Ehekurs, dessen rasante Verbreitung in China erstaunt; bis hin zur MarriageWeek als einem Beispiel einer gesellschaftsorientierten Initiative.

 Die gemeinsame Lobpreis-Zeit setzte ein lautstarkes Ausrufezeichen an den Abschluss der Familiendienst-Konsultation. Angela Frész stellte die Mitglieder der Band „Bye bye Goliath“ vor, die den Ton angab. Sie kommen alle aus starken „Familien im Dienst“ und leben eine generationenübergreifende Berufung – ein eindrückliches Bespiel für den weitreichenden Einfluss starker Familien.

 Christine Schubert

JMEM Familiendienst

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