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Das Freunde-Haus von der documenta kommt nicht...

27.September 2013

Bisher waren wir froh und dankbar, ein Haus geschenkt zu bekommen, das wir für unsere Zwecke modifizieren konnten. Nicht in allen Details optimal, aber geschenkt; doch es kam noch viel besser als wir uns das vorgestellt hatten, und zwar so...

Joachim und Leonore, unsere Architektin, waren zu der Fertig-Haus-Firma südlich von Berlin gefahren, wo das Haus zwischengelagert wurde, um dort die Details des Aufbaus persönlich zu klären. Groß war ihr Erstaunen, als man ihnen sagte: „Leider konnte das Haus in Kassel nicht fachgerecht abgebaut werden, sondern musste mit der Kettensäge in transportable Teile zerlegt werden.“ Die Tragweite dieser Aussage wurde deutlich, als sie den großen Haufen Holz sahen, der unter einer Plane im Hof lagerte. Sicher waren da auch vereinzelte Hausteile zu sehen. Aber das meiste sah eher aus wie ein Haufen Bau- und Brennholz. DAS sollte mal unser Freunde-Haus gewesen sein?

Zu tief saß der Schock allerdings nicht, denn im Gespräch vorher hatten sich leitende Mitarbeiter der Firma, die das ursprüngliche Freunde-Haus gebaut haben, klar positioniert: „Wir stehen zu unserem Wort und werden Ihnen deshalb das Haus nach Ihren Plänen komplett neu fertigen und in Hainichen aufstellen!”

Stell dir das mal vor: JMEM Hainichen bekommt kein gebrauchtes und umfunktioniertes Ausstellungs-Haus mit Flachdach, sondern ein nagelneues, speziell gefertigtes, komplettes Haus mit Walmdach und Vollwärmeschutz. Und zwar geschenkt! So viel Großzügigkeit von Seiten der Firma hat uns natürlich total überrascht.
Tja, manches kommt eben ganz anders, als man sich das vorstellt, aber nicht immer schlechter... Gott liebt Überraschungen!

An unserer Innenplanung hat sich indes nicht viel geändert. Es bleibt bei fünf Schlafräumen, Wohnzimmer, Wohnküche und barrierefreien Sanitäranlagen. Eine große Herausforderung stellt jedoch die Heizung dar. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen können wir im Freunde-Haus nicht mit Gas heizen. Wir haben uns deshalb entschlossen, eine Nahwärme-Leitung bis zur Villa zu verlegen (ca. 80m). Dort wird bald eine umweltfreundliche Pellet-Heizung stehen, die auch den Neubau mit Kindergarten (bisher im Nebengebäude untergebracht) versorgen wird.

Es soll nun alles recht flott gehen. Die GreenBuilding Production GmbH steht am Start und möchte das Haus am liebsten bereits Anfang Dezember aufbauen. Vorher muß jedoch die Baugenehmigung hier sein und eine recht aufwändige Bodenplatte gebaut werden. Das wird noch spannend!

Noch 17.600€ bis zum ersten Etappenziel

Bis zu diesem Zeitpunkt konnten wir ca. 12.400€ für das Freunde-Haus sammeln. Vor Errichtung des Hauses benötigen wir 30.000€, d.h. es müssen bis Ende November noch 17.600€ für diesen Bauabschnitt eingehen.

Dürfen wir dich einladen, dich an der ersten Etappe zu unserem Geschenk zu beteiligen? Es ist unsere Hoffnung, dass wir alle Baukosten für das Freunde-Haus aus Spenden decken können und kein Darlehen aufzunehmen brauchen.

Und mal sehen – Überraschungen gehören anscheinend zum Projekt „Freunde-Haus” grundsätzlich mit dazu ...

Den aktuellen Spendenstand kannst du übrigens hier immer mitverfolgen.

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